Die Integrationsfähigkeit, oder neudeutsch Connectivity, von ERP Systemen wird vor dem Hintergrund der steigenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der wachsenden Vernetzung entlang der inner- und überbetrieblichen Prozessketten immer wichtiger – und damit auch die Schnittstellen zum effizienten und sicheren Datenaustausch zwischen den verschiedenen eingebundenen Software-Systemen.

ERP als „Single Source of Truth“

In absehbarer Zukunft wird es immer wichtiger werden, schnell und von überall auf Planungs- und Steuerungsinformationen zuzugreifen.Traditionell ist die zentrale Quelle für solche Informationen das ERP System: Idealerweise verwaltet es als datenführendes Kernsystem alle Stamm- und Bewegungsdaten redundanzfrei und ermöglicht deren konsistente Nutzung für sämtliche Anwendungen, z.B. Kundenverwaltung (Customer Relationship Management (CRM)), After-Sales Service (Service-Management Systems (SMS)), Produktion (Produktionsplanung und -steuerung (PPS), Manufacturing Execution System (MES)), Faktura (Rechnungswesen, Finanzbuchhaltung) oder Berichtswesen (Business Intelligence (BI), Management Information System (MIS)). Eine durchgängige Prozessunterstützung kann letztendlich nur dann erreicht werden, wenn alle Systeme diese Daten gegenseitig in Echtzeit austauschen und nutzen können. Hierfür ist es notwendig, Schnittstellen zwischen den Software-Systemen zu harmonisieren und zwar im Hinblick auf die genutzten Integrationsplattformen und Systemarchitekturen ebenso wie bezüglich der Datenformate und der Syntax.

Unterstützte Formate für den Datenaustausch

EDIFACT ist das am weitesten verbreitete Format für den überbetrieblichen Datenaustausch bei ERP-Systemen (Quelle: Trovarit AG)

Connectivity – Integrationsfähigkeit von ERP Systemen

Dabei setzen die im Rahmen der VDMA-Initiative „ERP 2020“ befragten Experten darauf, dass zukünftig einheitliche, offene Standards für Datenformate die Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen deutlich vereinfachen. Die Gefahr, dass einige Plattformanbieter ein „Oligopol“ weniger „Quasi-Standards“ für Datenmodelle und –formate bilden, wird dagegen als weniger wahrscheinlich eingestuft. Dass in den letzten Jahren bzgl. der Interationsfähigkeit von ERP-Lösungen einiges passiert ist, zeigt die Trovarit-Studie „ERP in der Praxis“, bei der über 2.200 Anwender unter anderem ihre Zufriedenheit mit den Schnittstellen ihrer ERP-Lösung zu Protokoll gegeben haben. Demnach schneiden moderne ERP-Lösungen auf aktuellem Release-Stand deutlich besser ab, als ältere Software-Installationen.

Einfluss des Release-Standes auf die Zufriedenheit mit Schnittstellen

Je aktueller der Release-Stand umso besser die Schnittstellen. ERP-Systeme lassen sich offenbar immer besser in die betriebliche Anwendungslandschaft integrieren. (Quelle: Trovarit AG)

Dieser positive Trend ist auf offenere Strukturen der ERP-Systeme zurückzuführen und schlägt sich vor allem beim Austausch strukturierter Daten nieder. Eine noch weitgehend neue Herausforderung stellt dagegen die Öffnung der ERP-Systeme gegenüber den unstrukturierten Daten der Social Media, des Collaboration Management sowie aus dem Bereich des Enterprise Content Management dar.   Ob daher bereits im Jahr 2020 eine „durchgängige Verzahnung aller Planungsebenen, von der Ebene der Supply Chain bis zur produzierenden Maschinenebene, inklusive eines einheitlichen Austausches mit entsprechenden Datenformaten und Softwaresystemen für die Ressourcenplanung“ den Alltag in den Betrieben beschreibt, bleibt daher abzuwarten. Sicher ist dagegen, dass auf dem Weg dahin in den kommenden Jahren noch einige Herausforderungen von ERP Anbietern und Anwendern bewältigt werden müssen.


Die Planung und Steuerung der inner- wie auch der überbetrieblichen Logistik stellt in der Kunststoffindustrie die dort eingesetzten ERP Systeme vor große Herausforderungen. Besonderheiten beim ERP Einsatz in der Kunststoffindustrie Zu den Besonderheiten der Branche, in der Fertigungsverfahren wie der Spritzguss oder die Extrusion weit verbreitet sind, zählen
  • eine ausgeprägte Prozesscharakteristik mit Batch-Fertigung,
  • Kuppelproduktion,
  • eine sehr ausgeprägte Werkzeugverwaltung (Grundwerkzeug, Formnester) unter Berücksichtigung von Verfügbarkeiten und Standzeiten sowie
  • eine intensive Nutzung der Maschinendatenerfassung (MDE) für die prozessbegleitende Qualitätssicherung (z.B. Inline-Recycling) und Fertigungssteuerung (z.B. Schusszahlen, Maschinenstatus).
Schließlich unterliegen viele Kunststoffverarbeiter zusätzlich kundenseitigen Anforderungen, die sich stark auf den ERP-Einsatz auswirken: Z.B. müssen Automobilzulieferer oftmals sehr komplexe Verpackungsvorschriften ihrer Kunden abbilden oder Lieferanten für die Medizintechnik die lückenlose Rückverfolgbarkeit einzelner Bauteile gewährleisten. Ziele des ERP Einsatzes in der Kunststoffindustrie Wie die Studie „ERP-Einsatz in der Praxis“ der Trovarit zeigt, erfolgt der ERP Einsatz in der Kunststoffindustrie überproportional stark mit dem Ziel, die Kapazitätsauslastung des – oft kostspieligen – Maschinenparks zu erhöhen, Kosten zu senken und die Kundenzufriedenheit mit der Auftragsabwicklung (z.B. Termintreue) zu steigern. Um diese Ziele zu erreichen, legen Kunststoffverarbeiter bei der ERP Auswahl großen Wert auf eine geeignete Software-Funktionalität. Darüber hinaus soll die Software mittelstandstauglich, anwenderfreundlich und möglichst flexibel sein. Eine relativ große Rolle bei der ERP-Auswahl spielt auch das Kosten-/Nutzenverhältnis sowie die Fachkompetenz des ERP-Anbieters. ERP Systeme: Das sind die Branchenspezialisten Angesichts der ausgeprägten Branchencharakteristik ist es nicht verwunderlich, dass in der Kunststoffindustrie vor allem die Branchenspezialisten unter den ERP Systemen das Sagen haben. Neben AlfaPlus (SWP Irma), STEPbasic (STEPSOFT), PPS-Plus (HKS-Systems) sowie FOSS (Ordat) sind hier auch die „ERP-Riesen“ vertreten: Dabei bieten Sage (wincarat) und Infor (Infor ERP COM) im deutschsprachigen Raum direkt an, während Microsoft (z.B. Modus Plastics/Modus, Dynamics Plastic Technology/KCS) und SAP (All for Plastic/All for One Steeb, it.chemicals/itelligence) ihre Partner mit entsprechenden „Branchenlösungen“ ins Rennen schicken. ERP Einsatz im Urteil der Kunststoffindustrie Die in der Kunststoffindustrie genutzte ERP-Infrastruktur muss nicht nur viele Branchenbesonderheiten abbilden, sondern ist auch überdurchschnittlich umfassend, um nicht zu sagen „komplex“: Neben dem ERP-Kern (Finanzbuchhaltung, Auftragsabwicklung und PPS) setzen viele Unternehmen auch auf Module für BDE und MDE, CAQ aber auch CRM und SCM. Im Alltag machen sich diese Herausforderungen durchaus bemerkbar, was sich widerum in der Bewertung der eingesetzten ERP Systeme durch Unternehmen der Kunststoffindustrie zeigt: So bemängeln weit überdurchschnittlich viele Kunststoffverarbeiter den Aufwand bei Updates bzw. Release-Wechseln sowie eine mangelnde Abbildung der Geschäftsprozesse wg. funktionaler Defizite. Offenbar wirkt sich hier der hohe Grad an Integration in Verbindung mit – vielfach notwendigen – überproportional starken Anpassungen des Software-Standards negativ auf die Release-Fähigkeit der ERP-Software aus.The planning  and control of the intra-company and extra-company logistics for the plastics industry pose a great challenge for ERP systems. Characteristics of  ERP Usage in the Plastics Industry Production procedures like die casting or extrusion are widely used in the industry. Among others, the distinctive characteristics are:
  • a pronouced process character with batch production,
  • coupled production,
  • a very distinctive tool management (basic tools, moulds) considering availabilities and idle times as well as
  • an intensive use of machine data acquisition (MDA) for in-process quality management (e.g. inline recycling) and manufacturing control (e.g. number of shots, machine status).
Finally, many companies in the plastics industry are subject to additional requirements from their customers‘ side which have a great influence on ERP usage: Thus, automotive suppliers often have to support very complex packing regulations or suppliers for medical engineering companies must be able to guarantee a consistent retraceability of components. Aims of ERP Usage in the Plastics Industry The Trovarit survey „ERP Practice: User Satisfaction, Benefits and Prospects“ shows that the plastics industry in special uses ERP to optimise the degree of capacity utilisation of their (often expensive) machinery, reduce costs and increase customer satisfaction with order processing (e.g. adherence to delivery dates). In order to achieve these aims companies in the plastics industry place great value on adequate software functionality even during software selection. In addition, the software is expected to be suitable for mid-sized companies, user-friendly and as flexible as possible. The cost/benefit ration and the ERP vendor’s expertise are also important selection criteria. ERP Systems: The Specialists Against the background of these pronounced characteristics, it is no great surprise that the specialists among the ERP systems are the leaders of the pack in the plastics industry. Next to AlfaPlus (SWP Irma), STEPbasic (STEPSOFT), PPS-Plus (HKS-Systems) and FOSS (Ordat) the „ERP giants“ can also be found: Sage (wincarat) and Infor (Infor ERP COM) are directly offered for the German speaking market while Microsoft (e.g. Modus Plastics/Modus, Dynamics Plastic Technology/KCS) and SAP (All for Plastic/All for One Steeb, it.chemicals/itelligence) enter their partners with „industry solutions“ in the race. ERP Usage: The Plastics Industry’s Verdict The ERP infrastructure used in the plastics industry must not only be able to map many distinctive features but is also very complex: In addition to the ERP core (finance accounting, order processing and PPC) many companies also use modules for production data acquisition (PDA), MDA and CAQ as well as for CRM and SCM. In everyday business, these challenges are certainly felt which is also mirrored by the assessment of the used ERP systems by the companies of the plastics industry: Hence, a great number of these companies criticise the expense needed for updates and release changes as well as the systems‘ unability to really map their business processes because of functional deficits. Obviously, the high degree of integration in combination with – often necessary – extensive customisations of the software standards has a negative impact on the ERP softwares’s releaseability.

Von Dr. Christian E. Riethmüller, RiConsult Es klingt stets selbstverständlich und trivial, dass der wirtschaftliche Erfolg eines ERP Systems nachgewiesen werden kann. Aber Hand aufs Herz: Können Sie ad hoc aufzeigen, wie erfolgreich Ihr ERP System ist oder wie erfolgreich Sie mit Ihrem ERP System arbeiten? Haben Sie Vorsorge getroffen, wenigstens monatlich verlässliche Statistikdaten über Ihre wesentlichen Prozesse für Entscheidungen nutzen zu können? Einige Fragen zu beispielhaften Messwerten vorab sollen die Beantwortung unterstützen:
  • Können Sie nachweisen, ob der aktuelle Bestand im Lager oder in der Fertigung gerechtfertigt ist?
  • Kennen Sie die mittlere Verweildauer einer Kundenanfrage bis zum versandbereiten Angebot?
  • Wie sieht es mit der Einhaltung der Durchlaufzeiten-Baugruppe oder den Wiederbeschaffungszeiten von Kaufteilen aus?
  • Haben Sie eine tagesaktuelle oder monatliche Deckungsbeitragsrechnung?
  • Kennen Sie den Verlust, der sich durch nicht wahrgenommene Skonti ergibt?
Und – wenn Sie dies alles bejahen – gestatten Sie die Frage nach der Verlässlichkeit dieser Daten! Es geht um Datenqualität und Datenmodelle in ERP Systemen sowie Tools, um den Status Quo einer Anwendung abzustecken und zu bewerten. Dabei ist der Grund für Messwerte- und Zeitreihenpräsenz unerheblich: ob der laufende Betrieb eines ERP Systems analysiert werden soll oder ob es sich um den Nachweis handelt, dass die Ablösung des Alt-Systems durch ein neues ERP System wirtschaftlich erfolgreich ist und sich die Investition in das neue ERP System wirklich gelohnt hat. Gerade die Neuinvestition verpflichtet den Durchführenden, auf einer validen Wertebasis die Umstellung auf das neue ERP System und seinen späteren Betrieb zu rechtfertigen. Lesen Sie den kompletten Beitrag im aktuellen Newsletter der Trovarit: software markt 05/13

Von Dr. Karsten Sontow und Peter Treutlein, Trovarit AG Cloud, Business Apps, Social Networks, zunehmende Digitalisierung, E-Bilanz…Wenn Unternehmen angesichts dieser Flut von Trends und neuer gesetzlicher Vorgaben derzeit ihr ERP System erneuern wollen – sei es durch Modernisierung der vorhandenen oder durch Anschaffung eines neuen ERP Systems – dann sollten sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: Ein ERP System ist letztlich ein Werkzeug, das hilft, Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit Leben zu füllen.

Laut den Teilnehmern der Trovarit-Studie „ERP / Business Software: Nutzenbeitrag der Modernisierung“ ist die  wichtigste IT-relevante Strategie der kommenden Jahre die Steigerung der Effizienz und Schnelligkeit der  Unternehmensprozesse. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Dynamik in den Geschäftsprozessen und der bereichsübergreifenden Vernetzung der Informationen ist es nicht verwunderlich, dass  Strategien dichtauf folgen, die insbesondere darauf abzielen, (…)

Lesen Sie den kompletten Beitrag im aktuellen Newsletter der Trovarit: software markt 05/13

Moderne ERP Systeme bieten umfassende Unterstützung für die Bereiche Produktion, Beschaffung, Marketing und Vertrieb. Module für diese Aufgabenstellungen sind von den meisten ERP Herstellern integriert und zählen zu den Kernmodulen der ERP Systeme. Unter dem Schlagwort ERP II erweitern Software Hersteller ihre ERP Systeme um Funktionalität beispielsweise zur Unterstützung des Vertriebs (Integration von Customer Relationship Management/CRM), der überbetrieblichen Auftragsabwicklung (Supply Chain Management/SCM) und, zunehmend, um Module für Projektmanagement (PM), Reporting & Business Intelligence (MIS/BI). So geben bspw. fast alle im aktuellen „Marktspiegel Business Software ERP/PPS 2011/2012“ vertretenen Anbieter an, dass ihre ERP Systeme  integrierte Projektmanagement Module enthalten. Betrachtet man allerdings das in ERP Systemen angebotene Funktionsspektrum für Projektmanagement mit entsprechenden Spezial-Lösungen, so zeigt sich, dass verhältnismäßig wenig Funktionalität angeboten wird. Ähnlich verhalten sich in ERP Systemen integrierte Module zu den Themen Qualitätswesen und Reporting & Business Intelligence.

Im Zusammenhang mit IT und ERP tritt auch oft die Abkürzung MDE auf. Bei IT = Informationstechnologie und ERP = Enterprise Resource Planning gibt es eindeutige Ausformulierungen, die jeder kennt, der damit beschäftigt ist. Bei MDE ist das anders. Hier kommt es auf die Perspektive an. Aus der Perspektive des Technikers ist MDE eindeutig  und aus der Perspektive des Organisators ebenfalls, aber …. Aber beide meinen zwei grund verschiedene Begriffe. Während der Techniker und Ingenieur sagt, MDE bedeutet ganz klar „Maschinendatenerfassung“, sagt der Organisator, er verstehe darunter „Mobile Datenerfassung“. Wenn also die Abkürzung MDE  im Zusammenhang mit IT und ERP (wohl gemerkt) auftaucht ist zunächst Vorsicht geboten. Dies gilt besonders im Zusammenhang mit einem ERP System. Wird beim Leistungsspektrum eines ERP Systems angeführt, daß BDE und MDE unterstützt werden, so ist dies  doppeldeutig. Darum sei hier kurz auf die zwei unterschiedlichen Bedeutungen eingegangen.

MDE = Maschinendatenerfassung

Wie die Ausformulierung schon sagt, handelt es sich um Daten, die an Maschinen und maschinellen Anlagen anfallen und erfasst werden. Es sind Daten unterschiedlichster Art wie z.B. Produktionseinheiten, Laufzeiten, Maschinenzustände (wie Störung, Stromausfall etc.) oder Energieverbrauch. Maschinendatenerfassung sagt nichts aus über die Art und Weise der Erfassung. Also liefert die Maschine die Daten oder sie müssen ermittelt werden. Obwohl darüber nichts ausgesagt wird, ist unter Fachleuten klar, das der Begriff MDE = Maschinendatenerfassung den gesamten Bereich umfasst, nämlich liefern oder abfragen, übertragen, umsetzen, verarbeiten und auswerten der Daten an Maschinen, d.h. MDE ist keine Schnittstelle, kann sich aber einer bedienen.

MDE = Mobile Datenerfassung

Anders bei der Mobilen Datenerfassung, die man auch „kontaktlosen Datentransfer“ nennen kann. Es sagt nicht aus, wo Daten erfasst werden, sondern im Gegensatz zur Maschinendatenerfassung wie, nämlich „mobil“. Übereinstimmend meinen die Organisationsfachleute, es werden ortsungebunden Daten erfasst, weitergegeben oder zur Verfügung gestellt. Implizit wird angenommen: mit flexiblen nicht stationären Geräten. Es könnte theoretisch auch mit Block und Bleistift sein, was aber offensichtlich nicht gemeint ist. Es handelt sich bei MDE = Mobile Datenerfassung nicht um ein „Konzept“, wie mancherorts behauptet wird, sondern um eine Methode. MDE und MDE sind also zwei gänzlich unterschiedliche Bereiche der Datenerfassung, wobei die Mobile auch die Maschinendatenerfassung sein kann und vice versa. Es bleibt eben eine Frage der Perspektive; wenn diese wechselt, kann MDE namentlich auch bedeuten: Mitglied des Europa Parlaments, Minderung der Erwerbstätigkeit und Minnesota Department of Education.

Novabit meldet die neue Version 3.0 ihres ERP Baukastens Nuclos. Nach Angabe des  Open Source Anbieters lässt sich das ERP System per Knopfdruck innerhalb weniger Minuten auf nahezu jeder beliebigen Systemlandschaft einrichten. Das ERP System ist nach wenigen Minuten startklar und kann als eigenes so genanntes Nuclet konfiguriert werden. Das System gibt dafür keinen festen, unveränderlichen Funktionsumfang vor, sondern bietet Mechanismen, diesen selbst individuell festzulegen. Laut Hersteller kannder Anwender mit dem Open Source ERP System beliebige individuelle Geschäftsprozesse auch ohne IT-Knowhow abbilden und jederzeit an sich ändernde Anforderungen anpassen. Auf Wunsch kann die mitgelieferte Datenbank installiert werden, bestehende Datenbanken werden über vorhandene Standardschnittstellen angebunden. Nuclos eignet sich besonders für kleine Unternehmen ohne komplexe IT-Infrastruktur als ERP System. Eine Tabbed GUI, die wie ein moderner Webbrowser mit Registerkarten statt mit Fenstern arbeitet, ermöglicht ein einfacheres Arbeiten und eine beliebige, freie Einteilung des individuellen Arbeitsbereiches sowie die Verteilung von Ansichten auf mehr als einen Bildschirm. Für mehr Usability sorgen im ERP System verschiedene Features wie zum Beispiel Favoritenlisten und Drag&Drop für das Zuordnen von beliebigen Dokumenten oder E-Mails zu Vorgängen im ERP System. Die Software kann  kostenlos unter www.nuclos.de heruntergeladen werden. Pressemitteilung der Novabit Informationssysteme GmbH

Pressemitteilung der Comarch Software und Beratung AG, 21.04.2011 Der italienische Semiramis-Partner DEDAGROUP hat die PAN Tiefkühlprodukte GmbH von Comarch Semiramis überzeugt. Seit vielen Generationen hat der Umgang mit Lebensmitteln in der Familie Pan Tradition. 1967 brachte Georg Pan den ersten tiefgekühlten Apfelstrudel in Europa auf den Markt, der noch in reiner Handarbeit in der Bozener Altstadt hergestellt wurde. Heute verlassen täglich 35 km Strudel das Werk. Das stark wachsende Unternehmen sitzt jetzt in Leifers bei Bozen, mitten in Südtirol, dem größten geschlossenen Apfelanbaugebiet Europas. Eine nicht mehr zeitgemäße IT-Lösung, die zunehmende Komplexität der Arbeitsprozesse sowie ein fehlendes zentrales Informationssystem für Entscheidungen waren Gründe für PAN, sich auf die Suche nach einem neuen System zu machen. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Lösung und der Kompetenz der DEDAGROUP fiel die Entscheidung zugunsten von Comarch Semiramis, das bei PAN mit 25 User-Lizenzen zum Einsatz kommt. www.pan.it Die wohnbedarf wb ag mit Sitz in Zürich wurde vom Schweizer Semiramis-Partner Polynorm Software AG gewonnen. Das Unternehmen steht seit 1931 für modernes Wohnen. Das Programm umfasst Designklassiker und hochwertige Kollektionen wie zum Beispiel Cassina, Knoll, Minotti oder Thonet. Heute ist wohnbedarf auch führend im Einrichten von Büroräumen, dies unter anderem mit Produkten von Fritz Hansen, USM Möbelbausysteme, Vitra, Wilkhahn oder Zoom. Umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Architektur, Innenausbau und Facility Management sowie in der Logistik bieten Gewähr, dass die Kunden individuelle Lösungen erhalten. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten Comarch Semiramis waren die technischen Vorteile sowie die einfache Bedienung von Comarch Semiramis und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Polynorm während der Evaluationsphase. Comarch Semiramis kommt bei wohnbedarf mit 30 User-Lizenzen zum Einsatz. www.wohnbedarf.ch Die 1920 gegründete ANKER-SCHROEDER.DE ASDO GmbH ist ein in dritter Generation geführtes, international erfolgreiches Familienunternehmen. Mit 90 Mitarbeitern gehört ANKER SCHROEDER heute zu den bedeutendsten Herstellern von schweren Verankerungselementen, die weltweit in Hafenanlagen, Brücken, Hallen, Stadiondächern und anderen Großbauwerken, z. B. im Berliner Hauptbahnhof, dem Tagungs-Centrum der Hannover Messe oder der Bosporusbrücke in Istanbul, um Einsatz kommen. Das umfangreiche Fertigungsprogramm reicht von schwersten Sonderschrauben und Schäkeln über Druck- und Zugstäbe bis hin zu Verankerungen für Spundwände. Weil die bis dato eingesetzte ERP-Lösung und die angebundenen Subsysteme den wachsenden Anforderungen immer weniger gerecht werden konnten und der zuständige Systempartner dem Unternehmen keine langfristige Perspektive bot, entschied sich die Geschäftsführung zur Ablösung des Altsystems und Einführung einer modernen, flexibel anpassbaren und zukunftsfähigen ERP-Komplettlösung. Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren konnte sich schließlich die VLEXgroup mit dem Varianten-ERP VlexPlus – Semiramis inside durchsetzen. „Die guten Referenzen innerhalb der Branche, die pragmatische Vorgehensweise des Projektteams und die tiefgehende Variantenkompetenz gaben am Ende den Ausschlag im Auswahlprozess“, erklärt Geschäftsführer Dirk Schroeder. Künftig werden insgesamt 70 Mitarbeiter am Stammsitz in Dortmund in allen Unternehmensbereichen inklusive Rechnungswesen mit VlexPlus – Semiramis inside arbeiten. www.anker-schroeder.de