Aus der im ersten Teil des Beitrags („Beschaffung von ERP / WWS Software im Handel“) beschriebenen Problematik ergeben sich einige wichtige Aspekte im Hinblick auf die WWS-Auswahl und ‑Einführung.

Hohe ERP / WWS Flexibilität & Release-Fähigkeit

Erstens sollte bei der Auswahl in besonderer Weise auf die Flexibilität und die Anpassungsmöglichkeiten der Software geachtet werden. So stellt sich die Frage, welche Einstellungs-, Parametrisierungs- bzw. Customizing-Möglichkeiten die Software im Standard beitet. Typische Aspekte sind die Erweiterung von Stammdaten und Belegen um eigene individuelle Felder, das Anpassen von Masken (z.B. Felder aufnehmen, Felder ausblenden, Feldreihenfolgen anpassen), eine flexible Definition des Status von Stammdaten und Vorgängen mit Auswirkung auf die dann möglichen Funktionen bzw. Prozesse sowie die Definition eigener Regeln bzw. Makros.


Analysiert man mittlere und größere ERP-Einführungsprojekte im Handel, so zeigt sich, dass zu einem erheb­lichen Anteil die ursprüngliche Zeitplanungen und Aufwandsabschätzungen nicht eingehalten werden können. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie zu verstehen kann aber wesentlich dazu beitragen, bei einer eigenen ERP / WWS-Auswahl und -Einführung typische Fehler zu vermeiden und die Projektrisiken deutlich zu senken.

ERP / WWS Auswahl: Grundstein für erfolgreiche Projekte

Der erste Schritt eines erfolgreichen ERP-Projektes ist auch im Handel die Auswahl der „richtigen“ ERP bzw. WWS-Lösung. Die grund­legenden Anfor­de­rungen an die „richtige“ Lösung sind vielfältig: